Neuigkeiten

15. Oktober 2026

Medusa- Zeitgenössische Dramatik an der Voksbühne Berlin

MEDUSA – Zeitgenössische Dramatik und inklusive Identitäten in Europa ist ein Projekt von sechs Partnerinstitutionen aus Neapel, Sofia und Berlin, mit dem Ziel, nicht nur Theaterautor*innen zu fördern, sondern auch einen europäischen Kulturraum zu stärken, in dem unterrepräsentierte Perspektiven, soziale Ängste und dramatische Erzählweisen über nationale Grenzen hinweg sichtbarer werden und neue Resonanzräume finden.

Sechs Theatertexte aus Deutschland, Bulgarien und Italien – präsentiert an drei Tagen im Roten Salon durch szenische Lesungen, eingerichtet von den Regisseur*innen Marie Bues, Salome Dastmalchi und Tobias Herzberg mit zwölf Schauspieler*innen, Publikumsgesprächen und einer große Abschlussparty.

Am 5.11.: Silva Marinova: „Fettsack“ und „Lange Nacht“ von Tatjana Motta, Regie: Marie Bues

Texte: Natalie Baudy, Teodora Georgieva, Silva Marinova, Tatjana Motta, Alessandro Paschitto, Lena Riemer

Mit: Knut Berger, Barbara Behrendt, Theresa Berlage, Anton Berman, Eddy Barroso, Joao D’Orey, Aylin Esener, Banafshe Hourmazdi, Via Jikeli, Nadim Jarrar, Patrick Khatami, Niklas Wetzel

https://www.volksbuehne-berlin.de/reihen-und-projekte/medusa/

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4. Oktober 2026

фielföلkaŠtát (äh vielvölkastaat oder was?)

Uraufführung von Ewe Benbenek, übersetzt ins Ungarische von Lídia Nádori

Eine Koproduktion von Schauspielhaus Graz, Schauspielhaus Wien und Katona Jószef Theater Budapest. In Kooperation mit dem steirischen herbst

Regie: Marie Bues, Bühne und Kostüme: Indra Nauck, Musik Raphaela Andrade Cordova, Choreografie: Marta Navaridas, Dramaturgie: Male Günther, Martina Grohmann, Ármin Szabó-Skékely

Mit: Bence Béres, Tim Breyvogel, Sophia Löffler, Miriam Maertens, Júlia Mentes, Maximilian Thienen

Premiere: 26.09.26, Schauspielhaus Graz, 27.02.27, Schauspielhaus Wien, 15.05.27 Katona Jószef Theater Budapest

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2. Juni 2026

9/11 Frames Per Second

Ein Autor:innen Theaterprojekt, Gemeinsame Produktion von Wiener Festwochen/Freie Republik Wien und Schauspielhaus Wien

25 Jahre nach dem Terroranschlag von Al-Qaida auf die Twin Towers in New York reflektieren internationale Künstler:innen an einem multiperspektivischen Abend die Spätfolgen von 9/11 in vier kurzen Bühnenstücken zwischen Videokunst, Lecture-Performance, Schauspiel und Rap-Oper.

Autorin Claudia Rankine und Filmkünstler:in Bateira zeigen in Are you afraid yet? Ängste vor Rassismus, willkürlicher Verhaftung oder Abschiebung durch ICE, denen große Teile der US-Bevölkerung bis heute ausgesetzt sind. In Wir setzen Sie hiermit in Kenntnis (Der Moment zuvor erinnert sich) fragen die Autor:innen Sivan Ben Yishai, Eyal Raz und Regisseurin Marie Bues nach den politischen Handlungsmöglichkeiten zwischen polemischem Diskurs in Europa und dem tatsächlichen Blutvergießen im Nahen Osten. Ozan Zakariya Keskinkılıç und Regisseur Rodrigo Batista inszenieren mit Queer Dschihadi Body-Horrortrip über queeres Begehren. Myassa Kraitt und Dilan Şengül zerlegen in ihrer Rap-Oper A Terror Teaching Bitch bekannte Erzählungen über Terror.

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