Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Johanna Lamprecht)

 Schleifpunkt (Foto: Indra Nauck)

 Schleifpunkt (Foto: Indra Nauck)

 Schleifpunkt (Foto: Arno Declair)

 Schleifpunkt (Foto: Arno Declair)

Schleifpunkt

von Maria Ursprung, Uraufführung

Koproduktion von Deutsches Theater Berlin und Schauspielhaus Graz

Premiere: 3.10.20 Deutsches Theater Berlin, 9.10.20 Schauspielhaus Graz (auf unbestimmte Zeit verschoben)

Regie: Marie Bues, Ausstattung: Indra Nauck, Musik: Kat Kaufmann, Dramaturgie: Karla Mäder, Franziska Betz, Regieassistenz: Anne Mulleners

Mit: Birte Leest, Sarah Sophia Meyer, Maximiliane Haß, Nico Link, Fredrik Jan Hofmann, Alina Haushammer, Clemens Maria Riegler

Ein kurzer Moment des Abgelenktseins, und die Fahrlehrerin Renate hat mit ihrem Privatauto auf einer Landstraße eine Frau angefahren. Doch anstatt den Unfall zu melden, vertuscht sie ihn, packt die Verletzte ins Auto und bringt sie zu sich nachhause. Warum sie das tut, weiß sie selbst nicht so recht, aber vieles in ihrem Leben scheint gerade in Auflösung oder im Ungefähren: die nicht zustande kommende Liebesbeziehung zum örtlichen Polizisten, der ihre Nähe sucht; die Abnabelung von ihrer erwachsenen Tochter, die zu einer Forschungsreise in die Antarktis aufbrechen will und die sie nur schweren Herzens gehen lassen kann; ihr Beruf, der auch wie aus einer anderen Zeit zu sein scheint. Als das Unfallopfer am nächsten Morgen aufwacht, ist jedenfalls unklar, ob es Erinnerungen an den nächtlichen Unfall hat oder nicht. Die Frau scheint gesund und bei Sinnen, aber gehen will sie auch nicht. Und Renate, die die Schuld schwer auf sich lasten spürt, lässt es zu, dass die Fremde sich bei ihr einnistet, ihre Tochter für sich einnimmt und ihr ganzes emotionales Leben untermininiert. Schleifpunkt ist ein atmosphärisch dichtes Stück der leisen (Zwischen-)Töne, das sensible Porträt einer Frau am Scheideweg. Geschrieben wurde es von der Schweizer Autorin Maria Ursprung im Rahmen der Werkstatt für szenisches Schreiben Dramenprozessor 2018/19 in Zürich. Marie Bues, die u. a. Co-Leiterin des Theaters Rampe in Stuttgart ist und sich vor allem mit zeitgenössischen Stücken als Regisseurin einen Namen gemacht hat, inszeniert das Kammerspiel. Das Stück wurde für die Lange Nacht der Autor_innen in Berlin als eines von drei Stücken aus mehr als 100 Einsendungen von einer dreiköpfigen Jury – Dea Loher, Nina Hoss und David Tushingham – ausgewählt. Es sollte in der Grazer Inszenierung im Juni 2020 bei den Autorentheatertagen in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin zur Uraufführung kommen und wird nun im Rahmen der Langen Nacht der Autor_innen am 3. Oktober in Berlin gezeigt werden. Anschließend geht es ins Repertoire von HAUS ZWEI im Schauspielhaus Graz über.

https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/schleifpunkt/