9/11 Frames per Second- Autor:innentheaterprojekt bei den Wiener Festwochen
Als am 11. September 2001 Flugzeuge in die Twin Towers rasten, kollabierte auch die Vorstellung der unangreifbaren Weltmacht USA. Es folgten „war on terror“, Überwachung und die Aushöhlung von Grundrechten. 25 Jahre später reflektieren Künstler:innen aus den USA, Israel, Palästina, Österreich, Deutschland und Brasilien die Folgen von 9/11 in einem vierteiligen Abend: Claudia Rankine beleuchtet die Verwüstungen, die unsere Gegenwart prägen. Myassa Kraitt und Dilan Şengül widmen sich der mythischen Festung Alamut, wo sich im Mittelalter jene Mythen formten, die später zu vermeintlichem Wissen über Terror verklärt wurden. Ozan Zakariya Keskinkılıç erzählt von queeren Jihadis und antimuslimischem Rassismus. Und Sivan Ben Yishai und Eyal Raz führen einen Dialog zwischen Berlin, Jerusalem-Al-Quds und Wien.